Die Fabriken von heute sind im massiven Wandel. Mein Anliegen ist es produzierenden Unternehmen dabei zu helfen Vorreiter zu sein. Damit das klappt, biete ich eine Plattform für mutige Ideen, clevere Konzepte und smarte Technologien. Ich unterhalte mich mit spannenden Persönlichkeiten, Verantwortlichen in der Fabrik, Pionieren und Technologie-Anbietern über die Fabrik von morgen.
Wir reden über Best Practices, über Zukunftsvisionen, aber auch über Stolpersteine und den kürzesten Weg zur digitalen Produktion. In tiefgehenden Gesprächen schauen wir hinter die Buzzwörter "Industrie 4.0", "Smart Manufacturing", "Green Factory", "IIoT" oder "Digitale Fabrik". Dabei diskutieren wir über digitale Werkzeuge, innovative Technologien und Software, smarte Konzepte, konkrete Anwendungsfälle und den nötigen Mut, um das alles voranzubringen.
Alle Geschäftsführer, COOs, Werkleiter, Produktionsmanager, Projektleiter oder Fabrikplaner und jeder der Verantwortung für die Fabrik der Zukunft übernehmen will, ist herzlich Willkommen!
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Tobias Herwig
Physical AI: Wie KI in der realen Welt Wert schafft - mit Prof. Matthias Weigold #283
18.08.2026 39 min
In dieser Episode spricht Professor Dr. Matthias Weigold, Leiter des Instituts für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen an der TU Darmstadt und Mitglied im Forschungsbeirat Industrie 4.0, mit Host Tobias Herwig.
Im Zentrum steht die Frage, wie KI-Systeme nicht nur Daten analysieren, sondern direkt in Maschinen, Anlagen und Energiesystemen handeln – und damit die Basis für autonome, resiliente Fabriken schaffen.
- Physical AI bedeutet, dass KI-Systeme nicht nur Daten auswerten, sondern aktiv in der realen Welt eingreifen und Entscheidungen umsetzen.
- Der digitale Zwilling ist unverzichtbar, um KI-Modelle sicher und effizient zu trainieren, bevor sie auf reale Anlagen losgelassen werden.
- Praxisbeispiel Energiesysteme: Durch Physical AI und Deep Reinforcement Learning lassen sich komplexe Energieversorgungen in der Produktion optimieren mit nachweisbaren Einsparungen von über 20 Prozent.
- Die Einführung erfolgt schrittweise: Erst Simulation und Training im digitalen Zwilling, dann Übertrag auf die reale Anlage, kontinuierliches Nachjustieren und Lernen im Betrieb.
- Vertrauen und Erklärbarkeit sind zentrale Erfolgsfaktoren. Der Mensch bleibt in der Anfangsphase im Loop und kann jederzeit eingreifen.
- Europas Stärke liegt im Domainwissen: Wer jetzt domänenspezifische Weltmodelle und KI-Anwendungen für die industrielle Praxis entwickelt, wird zum aktiven Gestalter der Wertschöpfung von morgen.
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